Reihenkommentar · M04
Informationen passend codieren.
Vom konkreten Auftrag zur Regel
Ein Team am Spielfeldrand soll einen Treffpunkt lesen. Fünf feste Lampenplätze können nur aus/an darstellen. Die Lernenden setzen D selbst um und lesen E zurück. Anschließend vergleichen sie zwei eigene vollständige Codes: zwei Ziffern je Zeichen oder fünf Stellen aus 0/1. Keine Binärrechnung und kein Auswendiglernen.
Eigenleistung und Grenzen
Die eigene Nachricht enthält ein Leerzeichen. Beide Codes werden mit verdecktem Original tatsächlich zurückgelesen. Ein selbst gewählter einzelner Zeichenwechsel wird ergebnisoffen untersucht; ein Kontrastbeispiel unterscheidet gültig, aber verändert von nicht vergeben. Eine unbegründete Vorhersage ist nicht erforderlich. Korrektur mit bekanntem Original von Rückfrage ohne Original trennen.
Warum diese Medien?
Feste gleichzeitige Plätze brauchen ein ruhendes Schema, keinen zeitlichen Clip. Die Tabelle liegt direkt neben den getrennten Teilaufträgen bzw. auf schmalen Displays aufklappbar darüber. Das Original lässt sich verdecken. Papier erfüllt dieselbe Prüfhandlung durch Abdecken und gegebenenfalls Austausch. Der Vergleich flacher und erhöhter Punkte erklärt eine Voraussetzung von Braille; er ist weder Brailletabelle noch taktiler Nachweis. Unicode/UTF-8 bleiben zusätzliches Wissen.
Zeit und Nachweis
180 Kernminuten: Einstieg/Regeln 30, Übung/Grenzen 40, eigene Nachricht/Fehlerversuch 50, Codewahl/Revision 30, Transfer/Sicherung 30. Die Arbeit ist feiner gegliedert, nicht um weitere Übungsfolgen verlängert. Zeitannahme mit Lernenden erproben. Je sieben spätere Abrufminuten vor M05/M07 aus dem 90-Minuten-Jahreskonto. 38 Jahres-UE bleiben unbestätigt.
Eigenständigkeit an einer neuen Zuordnung und einer veränderten Bedingung prüfen. Gefüllte Felder, geöffnete Lösungen und eine erinnerte Nachricht beweisen sie nicht. Nacharbeit 1.1.1 zu Einstieg, Materialführung, Sprache und Fehlerversuch; reale Erprobung bleibt offen.
