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IuM Lernwerk 7 – Informatik und Medienbildung

Gemeinsames Konzept · Prüffassung 2.0.0 · 2026-11-03

IuM 5–7: gemeinsam lernen, selbstständiger werden

Die Jahrgänge teilen Orientierung und verlässliche Sicherung. Der fachliche Auftrag bestimmt die Lernform. Eine feste Pflichtfolge für jede Aufgabe gibt es nicht.

Zeitkonto Klasse 7

Gesamt: 1620 Minuten. Kein Abruf wird gleichzeitig in Kernzeit und Wiederaufnahme gebucht. Unterstützung und Puffer werden nur bei Bedarf genutzt.

So wächst der Anspruch

Quellenprüfung

  • 5: eigene Frage, reale Suchänderung und genaue Belegstelle.
  • 6: dieselbe Quellenakte berücksichtigt Definition, Zeitbezug und scheinbaren Widerspruch.
  • 7: Originalbeleg und unabhängige Quelle tragen ein begrenztes Urteil über eine Behauptung.

Bei einer Lücke oder Quereinstieg: Fehlt eine Vorarbeit, zuerst eine Aussage an einer bereitgestellten Originalstelle prüfen. Danach selbst eine andere Stelle finden. Reale Suche bei Ausfall als offen kennzeichnen.

Daten und Systeme

  • 5: Dateiort, Programm und Zugriff durch tatsächliches Wiederöffnen unterscheiden.
  • 6: eine Modellbedingung ändern, Ergebnis beobachten und Ursache begründen.
  • 7: Darstellungen reversibel codieren, Verluste und Speicherbedarf unter Modellannahmen prüfen.

Bei einer Lücke oder Quereinstieg: Einen bekannten Datei- oder Codefall handelnd rekonstruieren. Im Anschluss einen kleinen veränderten Fall allein prüfen; Gerätehandlung nicht durch schriftliche Zustimmung ersetzen.

Programmieren

  • 5: genaue Befehle mit Karten ausführen; Grafik, Code und Zustand verbinden.
  • 6: eigenes Muster entwerfen; Richtung und Stiftzustand verfolgen; erste Abweichung erklären.
  • 7: Bedingungen als Wahrheitswerte auswerten, Schleifen reparieren und ein eigenes Programm an Grenzfällen abnehmen.

Bei einer Lücke oder Quereinstieg: Bekannte Wiederholung zuerst ohne Snap benennen. Neue Bedienhandlung kurz vormachen, danach von jeder Person selbst ausführen lassen. Eine korrekte Kopie ist noch kein Verständnisnachweis.

Gestaltung

  • 5: belegten Inhalt gemeinsam gliedern und lesbar gestalten.
  • 6: eine schwierige fachliche Unterscheidung für andere verständlich darstellen.
  • 7: eigene Absicht mit fremder Wahrnehmung vergleichen und eine begründete Revision prüfen.

Bei einer Lücke oder Quereinstieg: Mit gekennzeichnetem kleinen Ausgangsprodukt arbeiten; eigener Sachbeitrag, Bedienhandlung und Revision bleiben sichtbar. Fehlende Vorprodukte nicht durch eine komplette zweite Produktion ersetzen.

Verantwortliches Handeln

  • 5: konkrete Schutz- und Hilfeschritte am Gerät und am neutralen Fall erproben.
  • 6: Zweck, Leserkreis, Interessen und mögliche Weitergabe gegeneinander abwägen.
  • 7: öffentliche Fachurteile von eigener geschützter Erprobung trennen; selbst begründete Anforderungen verfolgen.

Bei einer Lücke oder Quereinstieg: Erfundene Fälle und erreichbaren schulischen Hilfeweg anbieten. Private Reflexion bleibt freiwillig, wird nicht bewertet oder an den nächsten Jahrgang übergeben.

Passende Lernformen

Routine erwerben
Kurze Handlung zeigen, selbst ausführen, nach Schließen erneut ausführen.
Untersuchen
Vorhersage, gezielte Veränderung, Beobachtung und begrenzte Erklärung.
Beurteilen
Kriterien, passende Belege, begründetes Urteil und offene Reichweite.
Gestalten
Eigener Entwurf, reale fremde Wahrnehmung, begründete Überarbeitung.
Geschützt reflektieren
Eigene Erfahrung oder Nichtnutzung privat bedenken und gegebenenfalls erproben; Offenlegung freiwillig.

Die Reihen in Klasse 7

G7-MED · Medien · 270 Minuten

Lernziel: Mediale Gestaltung und Interessen untersuchen, Aussagen mit Belegen beurteilen, Bilder zielgerichtet bearbeiten und sichere Wege der Nutzung und Weitergabe begründen.

Bestehende Zielbezüge: 3.2.1.1 (1), 3.2.1.1 (2), 3.2.1.1 (3), 3.2.1.1 (4), 3.2.1.1 (5), 3.2.4.2 (6), 3.2.4.2 (7), 3.2.5.1 (1), 3.2.5.1 (2)

Vorausgesetzt: Belegstelle und Zeitbezug aus Klasse 6; Darstellung und Wirkung aus Klasse 5.

Zentrale Lernhandlung: Originalquellen prüfen, Bildvarianten gestalten und fremde Deutungen für eine Revision nutzen.

Individueller Nachweis, Hilfe und erneuter Versuch: MED-3: Jede Person zeigt eigene Operation, Absicht, fremde Deutung und begründete Revision; bei bloßem Lob zuerst eine Inhaltsfrage prüfen.

Sicherung: Bildbearbeitung verändert eine Darstellung. Beispiel: anderer Ausschnitt lenkt den Blick. Grenze: Absicht und tatsächliche Wirkung können auseinanderfallen.

Spätere Wiederaufnahme: Wiederaufnahme Medien sowie der gemischte Abruf; Anteile bleiben im gemeinsamen 90-Minuten-Konto.

Weitergeben: Neutraler Quellencheck und Bildvarianten; keine privaten Selbstbilder.

Material und Durchführung →

G7-DAT · Daten · 270 Minuten

Lernziel: Informationen nach vereinbarten Regeln codieren und decodieren, Bilder als Raster darstellen, Datenmengen unter Modellannahmen berechnen und Darstellungen passend zum Zweck auswählen.

Bestehende Zielbezüge: 3.2.2.1 (1), 3.2.2.1 (2), 3.2.2.1 (3), 3.2.2.1 (4), 3.2.2.1 (5), 3.2.2.1 (6), 3.2.2.1 (7)

Vorausgesetzt: Feste Codezuordnung, Zeichengrenzen und Rückübersetzung aus Klasse 6.

Zentrale Lernhandlung: Eigenen Code rückübersetzen lassen, Raster herstellen und Nutzdatenmodelle für einen Zweck beurteilen.

Individueller Nachweis, Hilfe und erneuter Versuch: DAT-3: Fremde Person rekonstruiert aus dem Paket; jede Person erklärt eine Regel und einen Verlust. Bei Lücke nur eine Zelle gemeinsam klären, andere Zelle selbst codieren.

Sicherung: Reversibilität gilt für die vereinbarten Zeichen und Regeln. Beispiel: Bitgruppen lassen sich eindeutig zurücklesen. Grenze: ein Raster verliert bereits bei der Erfassung Bilddetails.

Spätere Wiederaufnahme: Wiederaufnahme Daten sowie der gemischte Abruf; Anteile bleiben im gemeinsamen 90-Minuten-Konto.

Weitergeben: Codepaket, Nutzdatenrechnung und Modellgrenze für spätere Wiederaufnahme.

Material und Durchführung →

G7-ALG · Programmieren · 405 Minuten

Lernziel: Abläufe mit Sequenzen, Wiederholungen und Bedingungen darstellen, in Snap umsetzen, gezielt testen, Fehler erklären und ein eigenes Programm an begründeten Anforderungen überprüfen.

Bestehende Zielbezüge: 3.2.3.1 (1), 3.2.3.1 (2), 3.2.3.1 (3), 3.2.3.1 (4), 3.2.3.1 (5), 3.2.3.1 (6)

Vorausgesetzt: Genaue Befehle, Wiederholung und Zustandsfolge aus Klasse 5/6; neue Snap-Bedienung wird modelliert.

Zentrale Lernhandlung: Eigenen Einsatzauftrag planen, Abbruchbedingungen reparieren und Normal-/Grenzfälle am tatsächlichen Programm prüfen.

Individueller Nachweis, Hilfe und erneuter Versuch: ALG-4: Bei Start 35/Schritt 12 allein letzte Prüfung erklären. Bei Verwechslung von Fortsetzungs- und Abbruchfrage eine Position einsetzen und dann neuen Fall erneut prüfen.

Sicherung: Bei wiederhole bis führt wahr zum Verlassen. Beispiel: Start 35, Schritt 12, Ziel 40 endet 47 nach einer Bewegung und zwei Prüfungen. Grenze: positive Bewegung nach rechts, kein echter Roboter.

Spätere Wiederaufnahme: Wiederaufnahme Programmieren sowie der gemischte Abruf; Anteile bleiben im gemeinsamen 90-Minuten-Konto.

Weitergeben: Eigene XML-Datei, Plan und eine Prüfspur; kein bloßes Lösungsprojekt.

Material und Durchführung →

G7-GAM · Gaming und Wohlbefinden · 270 Minuten

Lernziel: Spielanreize, Geschäftsmodelle und Nutzungssituationen beurteilen, Chancen und Belastungen unterscheiden sowie eigene Schutz- und Handlungsstrategien ohne Offenlegungspflicht reflektieren.

Bestehende Zielbezüge: 3.2.1.1 (6), 3.2.1.1 (7), 3.2.1.1 (8), 3.2.1.1 (9), 3.2.1.2 (1), 3.2.1.2 (2), 3.2.1.2 (3)

Vorausgesetzt: Interessen, Kriterien und verantwortliche Weitergabe an neutralen Fällen.

Zentrale Lernhandlung: Spielanreize und Kosten beurteilen; schulische Strategien geschützt erproben und mit Abstand privat vergleichen.

Individueller Nachweis, Hilfe und erneuter Versuch: GAM-5: Jede Person begründet im neutralen Fall Schutzhandlung und erreichbaren Hilfeweg. Bei pauschalem Verbot eine Fallbeobachtung wählen und passende Handlung nochmals erklären.

Sicherung: Wirkungen hängen von Situation, Nutzung und Person ab. Beispiel: Zusammenarbeit kann unterstützen, Gruppendruck aber belasten. Grenze: ein Fallbeispiel ist keine Diagnose einer Person.

Spätere Wiederaufnahme: Fachurteile im gemischten Abruf wiederaufnehmen. Private Erprobung bleibt privat; die vier gemeinsamen Abrufe belegen insgesamt 90 Minuten.

Weitergeben: Nur öffentliche Fachurteile; Ergebnisse privater Erprobung bleiben bei der Person.

Material und Durchführung →

Übergabe und Anschlussdiagnose

Die Lernenden wählen eine sachliche Arbeit aus, erklären ihren eigenen Beitrag und zeigen eine noch offene Handlung. Der nächste Jahrgang verwendet dieses Ergebnis in der bestehenden Eingangsdiagnose. Ohne Vorprodukt dient der gekennzeichnete Ersatzfall als Einstieg; fehlende Gerätehandlungen werden getrennt nachgeholt. Keine privaten Reflexionen, Kennwörter oder persönlichen Nachrichten übergeben.

Öffentliche Kriterien beschreiben fachliche Qualität. Hilfe darf genutzt werden. Eine fremde Lösung, ein Gruppenprodukt oder ein gespeicherter Satz allein ersetzt weder eigene Erklärung noch eigene Gerätehandlung.

Was noch im Unterricht zu prüfen ist

Die Zeitkonten sind rechnerisch gebunden; reale Bearbeitungszeiten, Lernwirkungen und Schulgerätewege brauchen Erprobung. Nach einer Reihe nur Zeitabweichung, häufigste Hürde und eine sinnvolle Anpassung festhalten.