Ein Netz besteht hier aus Knoten und Verbindungen. Ein Weg ist eine Folge benachbarter Knoten. Im Modell muss jede verwendete Verbindung aktiv sein. Eine unterbrochene Verbindung kann einen Weg stoppen, während ein anderer Weg noch offen bleibt.
Unerreichbarkeit begründest du umfassender: Sammle alle von K aus über aktive Verbindungen erreichbaren Knoten. Gibt es von dieser Gruppe keinen aktiven Übergang zum Ziel, ist es im Modell unerreichbar.
Das Kreuz sperrt A–B. Die Pfeile zeigen den verbleibenden Weg K–A–C–B. IuM-Lernwerk · CC BY-SA 4.0Bild größer ansehen ↗
Ein Beispiel
Im Netz K–A, A–B, A–C, C–B bleibt B erreichbar, wenn A–B ausfällt: K–A–C–B.
Wichtig zu unterscheiden: Eine kürzere Zeichnungslinie bedeutet keine schnellere Verbindung. Unsere Versuche bestimmen keine echten Netzrouten.
Grundlage: Wie funktioniert das Internet?https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Learn_web_development/Howto/Web_mechanics/How_does_the_Internet_work
Wer fragt an, wer liefert?
Client und Server bezeichnen Rollen. Der Client fordert einen Dienst an; der Server stellt ihn bereit. In unserem Fall fragt der Client nach einer Datei. Weiterleitende Knoten befördern die Anfrage und die Antwort.
Ein möglicher Verbindungsweg reicht für eine nutzbare Antwort nicht aus. Der Dienst muss verfügbar und der Zugriff erlaubt sein. Unser Schalter bildet nur „bereit / nicht bereit“ ab.
P ist der Client, R leitet weiter, S ist der Dateiserver. Die Pfeile zeigen Anfrage und Antwort; der gleiche Rückweg ist eine Modellvereinfachung. IuM-Lernwerk · CC BY-SA 4.0Bild größer ansehen ↗
Ein Beispiel
P fragt über R die Datei bei S an. S ist für diese Anfrage Dateiserver; R leitet weiter.
Wichtig zu unterscheiden: Ein echtes Gerät kann mehrere Rollen haben. Wenn eine Datei nicht öffnet, ist die Ursache damit noch nicht festgestellt.
Grundlage: Wie funktioniert das Web?https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Learn_web_development/Getting_started/Web_standards/How_the_web_works
Was zeigt unser Netz – und was nicht?
Wir verändern ein überschaubares Netz, damit wir Vorhersagen gezielt prüfen können. Knoten und Linien sind Stellvertreter. L steht für einen lokalen Dateidienst auf einem anderen Gerät, W für einen entfernten Dienst.
Du wählst hier jeden Schritt. In echten Netzen treffen Geräte Entscheidungen anhand technischer Regeln. Ganze Dateien erscheinen hier als eine Antwort; Aufteilung in Datenpakete, Laufzeiten und weitere Fehler fehlen. Der Rückweg ist absichtlich gleich dem Hinweg.
„Lokal“ bei L heißt: ein Dateidienst im betrachteten örtlichen Netz, zum Beispiel in der Schule. L ist trotzdem ein anderes Gerät als K. Die Anordnung und die Länge der Linien zeigen keine echten Entfernungen. Die Grafik bildet keine vollständige Schulnetzarchitektur ab.
Ein Beispiel
Ein erfolgreicher Umweg widerlegt „jede einzelne Unterbrechung stoppt alles“. Er beweist nicht, dass jedes echte Netz jeden Ausfall ausgleichen kann.
Wichtig zu unterscheiden: Das Modell zeigt mögliche Verbindungen und Rollen. Es prüft weder ein echtes Schulnetz noch Konten, Rechte oder die Aktualität einer Offlinekopie.
Grundlage: Wie funktioniert das Internet?https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Learn_web_development/Howto/Web_mechanics/How_does_the_Internet_work · Wie funktioniert das Web?https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Learn_web_development/Getting_started/Web_standards/How_the_web_works
Wo liegt die Datei wirklich?
Intern, tragbar, lokaler Server und Cloud beschreiben unterschiedliche Speicherwege. Intern liegt die Datei auf deinem Gerät; ein tragbares Medium muss angeschlossen und erlaubt sein. Ein Server bietet Dateien über ein Netz an. Cloudspeicher nutzt entfernte Server eines Dienstes.
Prüfe bei deiner Wahl: Wer darf zugreifen? Wann ist die Datei verfügbar? Wer sorgt für Betrieb und Schutz? Ist dies die aktuelle gemeinsame Fassung oder eine Kopie? Ein Server in der Schule kann bei unterbrochenem Netzweg trotzdem unerreichbar sein.
„Lokal auf meinem Gerät“ und „lokaler Server in der Schule“ sind verschiedene Orte. Auch Clouddateien liegen auf echten Geräten; Offlinekopien sind gesonderte Kopien. IuM-Lernwerk · CC BY-SA 4.0Bild größer ansehen ↗
Ein Beispiel
Ein lokaler Entwurf lässt sich unterwegs ohne Netz bearbeiten. Die Gruppe braucht später einen vereinbarten gemeinsamen Ort und eine klare aktuelle Fassung.
Wichtig zu unterscheiden: Ein Symbol, ein Ordnername oder „Zuletzt verwendet“ reicht als Ortsnachweis nicht. Eine Offlinekopie beweist nicht, dass die aktuelle Datei vom Server geholt wurde.
Grundlage: IuM-Anhörungsfassung Gymnasium · 21.09.2026https://bildungsplaene-bw.de/site/bildungsplan-rebrush2024/get/documents_E-199802826/lsbw/Bildungsplaene/Anh%C3%B6rungsfassungen/Anh%C3%B6rungsfassung%20IUM%202026/BPBW-ALLG-GYM-IUM-AHF__Anh%C3%B6rungsfassung-2026-09-21.pdf · Dateien, Speichergeräte und Cloud auf dem iPadhttps://support.apple.com/de-de/guide/ipad/ipad8139864c/ipados · Explorer unter Windowshttps://support.microsoft.com/de-de/windows/experience/fileexplorer/file-explorer-in-windows
Wie schützt du Arbeit und Zugang?
Sichere vor einem Gerätewechsel die erlaubten Dateien und deine Lernwerk-Arbeitsdatei getrennt. Prüfe die gesicherten Orte. Teile keine Passwörter. Nutze Freigaben nur für die vereinbarten Personen und Zwecke.
Bildschirm sperren schützt eine laufende Sitzung vor unmittelbarer Benutzung. Aus einem Dienst abmelden beendet den dortigen Zugang nach dessen Regeln. Halte dich an den schulischen Ablauf und kläre, wie du wieder hineinkommst.
Ein Beispiel
An einem gemeinsam benutzten Gerät meldest du dich nach dem vereinbarten Ablauf ab und behandelst gespeicherte Lernwerkstände nach der Schulregel.
Wichtig zu unterscheiden: Ein geschlossenes Fenster belegt keine Abmeldung. Hier werden keine privaten Konten angelegt, Zugangsdaten abgefragt oder fremden Geräte getestet.