IuM Lernwerk 7 – Informatik und Medienbildung
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Briefing · Wer lenkt unseren Blick?

Vorlesetext, Fassung eins. Keine Audiodatei.

Diese Aufgabe dauert fünfundvierzig Minuten. Ihr Ziel ist eine begründete Erklärung von Einflusswegen. Die drei Flaschenbeiträge sind fiktiv. Es geht nicht darum, welche Flasche die Klasse kaufen möchte.

Nutzen Sie die ersten zehn Minuten für den ersten Eindruck und das Radwerkstattbeispiel. Trennen Sie Akteur, Interesse und Mechanismus. „Will verkaufen“ ist ein Interesse. „Das wiederholte Logo bleibt möglicherweise im Gedächtnis“ beschreibt einen Mechanismus. Formulieren Sie Wirkungen vorsichtig.

In den nächsten zehn Minuten erschließt die Klasse die drei Karten und untersucht den Kommentar unter Beitrag A gemeinsam. Der Kommentar stellt eine relevante Frage zum Test. Er widerlegt ihn nicht automatisch.

Danach bearbeiten alle fünfzehn Minuten lang die beiden übrigen Beiträge. Die Tabelle benennt die Rollen; vier kurze Sätze unterscheiden Auswahl, Bewertungen, Kommentare und Werbung. Sehen Sie nach wenigen Minuten auf zwei konkrete Tabellenzeilen. Wenn Urheber und Plattform verwechselt werden, lassen Sie Inhalt und Rahmen getrennt markieren. Die genaue Funktionsweise eines realen Algorithmus ist aus der Karte nicht ablesbar.

Die letzten zehn Minuten enthalten Rückmeldung, Präzisierung, einen neuen Platzierungsfall und die Sicherung. Im neuen Fall steht ein bezahlter Clip trotz weniger Likes oben. Wer daraus geringe oder hohe Qualität ableitet, braucht noch die Unterscheidung zwischen Sichtbarkeit und Beleg.

Die eigene Leistung liegt in der Erklärung, nicht im Kopieren der Rollenangaben. Der Schulblog ist wegen seiner beschriebenen Testbedingungen ein begründbarer erster Prüfweg. Das macht ihn nicht fehlerfrei. Diese Grenze bereitet die folgende Quellenprüfung vor.

Anhang

Material: MED-1 - Wer lenkt unseren Blick. Verlauf und Erwartungen: Medienbogen - Durchführung und Auswertung.